Der LandFrauenverein Lachendorf zu Gast in Dresden

Reisebericht der Dresdenfahrt vom 26. bis 29. April 2010


 

Unsere Fahrt ging vom 26. bis zum 29. April 2010 nach Sachsen, Hauptziel war die barocke Residenzstadt Dresden.

Siebenunddreißig LandFrauen, sechs Ehemänner oder Lebenspartner und zwei Gäste starteten frohgelaunt und erwartungsvoll die Reise.

1. Tag:

Auf der Hinreise war unser erster großer Stop in Leipzig. Nach der Besichtigung des Bahnhofes erlebten wir eine zweistündige Stadtrundfahrt unter fachkundiger Leitung von der Stadtführerin Frau Graf. Sie brachte uns Sehenswürdigkeiten und die Geschichte der führenden Großstadt Sachsens nahe.

Leipzig entstand in der fruchtbaren Auenlandschaft von Elster und Pleiße, hieß 1015 Libzi, wuchs schnell und erhielt zwischen 1156 und 1170 Stadtrecht. Heute ist Leipzig in aller Welt berühmt als Messe- und Universitätsstadt.

Hochschulen für Musik und Pädagogik, viele Institute aller Fachrichtungen schließen sich an.

Johannes Sebastian Bach war Kantor in Leipzig. Er gründete den Thomanerchor.

Angekommen in Dresden, bezogen wir in der Innenstadt unsere Zimmer im Ibis-Hotel Bastei.

Besonders beeindruckend und erinnerungswürdig war am Abend der Besuch der Frauenkirche. Eine Orgelandacht und ein Bericht über die Zerstörung der Kirche und der Stadt am 13./14. Febr. 1945 1945 durch britische und amerikanische Bomberverbände hinterließ bei uns allen Gedenken an Opfer und die Sinnlosigkeit von Kriegen. Der Wiederaufbau gelang durch Spenden aus aller Welt. Zur Freude aller Dresdner und vieler Gäste wurde die Frauenkirche am 30.10.2005 in alter Pracht übergeben.

2. Tag:

Dresden, auch Elbflorenz genannt, gehört mit zu den schönsten Städten der Welt. Ihr Ruhm begründet sich u.a. durch die herrlichen Bauten der wettinischen Landesherren, allen voran August des Starken, geb. 1670. Er regierte in Sachsen von 1694 bis 1733. Durch den Übertritt zur katholischen Kirche wurde er König von Polen, dort starb er.

Am Morgen ging unsere Busfahrt durchs Elbtal. Wir fuhren an herrlichen, alten restaurierten Villen vorbei. Über die Brücke, das blaue Wunder, ging die Fahrt weiter durch alte Fischerdörfer. Kleine, liebevoll erhaltene Häuser säumen die Pillnitzer Landstraße. In Pillnitz angekommen, erwartete uns der große Park mit seinem alten, üppigen Baumbestand.

Bewundernd standen wir vor den Kamelien, die uns ihre üppigen Blüten in weiß, rosa und rot entgegenstreckten. Bei lustigem Vogelgezwitscher durchstreiften wir voller Staunen die herrlichen Parkanlagen und standen dann vor der bewundernswerten Sommerresidenz August des Starken. Hier beeindruckten uns die japanischen Malereien am Schloss. 

Nach der Besichtigung fuhr der Bus weiter in die reizvolle Sächsische Schweiz, in das Elbsandsteingebirge. Die schroff aufsteigenden Felsen der Bastei waren unser Ziel. Wer mochte, der kletterte oder genoss im Bastei - Restaurant den einmaligen Blick auf den Königstein am anderen Elbufer.

Zurück ging es ab Pillnitz mit dem Schaufelraddampfer "Dresden". Flussabwärts begleiteten uns links weite Elbwiesen und rechts liebliche Berghänge mit Wein und der kleinen Bergkirche am Borsberg. Wir kamen an der im Bau befindlichen, umstrittenen Waldschlösschen-Brücke vorbei. Von den Hängen grüßten die Standseilbahn zum "Weißen Hirsch" und die Seilbahn "Zur schönen Aussicht", sowie die drei Albrechtschlösser. An der "Brühlschen Terrasse" verließen wir den Dampfer.

Der Tag endete mit Kabarett in der "Herkules Keule".

3. Tag:

Am Morgen trafen wir uns zu einer Stadtrundfahrt. Anschließend besuchten wir die "Pfunds-Molkerei", bekannt durch die Kacheln mit landwirtschaftlichen Motiven. Nach kurzer Mittagspause stand dann die Besichtigung der Semperoper an.

Den Nachmittag gestaltete jeder für sich.

4. Tag:

Auf der Heimreise legten wir einen Zwischenstopp ein und zwar in Meißen. Hier erwartete uns eine Führung.

Vom Ufer der Elbe zieht sich die alte Stadt mit Fachwerkhäusern den Burgberg hinauf. Auf ihm erheben sich der Dom und die Albrechtsburg. In der Stadt besuchten wir die Pfeilerbasilika St. Afra.

Einige aus unserer Reisegruppe besichtigten die Meißner Porzellan Manufaktur, die seit 1710 besteht.

Gegen 19 Uhr waren wir wieder in Ahnsbeck, bzw. in Lachendorf.

Ohne unseren umsichtigen, hilfsbereiten Fahrer, Herrn Kieker von der Firma Reichmeister und dem hervorragenden Stadtführer, Herrn Schanzenbach, hätten wir bestimmt keine so schöne Reise gehabt und das bei herrlichem Frühlingswetter.

Herr Schanzenbach:

"Noch Fragen zu fragen?"

Verfasserin: Ingrid Homann

 


 

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Dresden 2010

 

              

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