Fahrt der Lachendorfer LandFrauen zu den Werkstätten Bethel's und Dr. Oetker Welt

am 13. April 2011

Bis auf den letzten Platz war der Reisebus belegt, als die LandFrauen ihre Tagestour nach Bethel und Dr. Oetker in Bielefeld starteten. Der erste Besuch galt der Bodelschwingschen Stiftung Bethel, die seit ihrer Gründung 1867 große Leistungen in der Behinderten- und vor allem der Epilepsiebehandlung- und Forschung vollbringt.
Bethel, eine kleine (arbeitende) Stadt in der Stadt Bielefeld, bietet mit Hilfe der Stiftung - aber auch mit den laufend eingehenden Spenden - besonders jungen Menschen ein Leben und ein Zuhause in christlicher Gemeinschaft.
Nach der Rundfahrt und den Besichtigungen nahmen wir gern die Einladung in das Hotel "Lindenhof" an und stärkten uns an dem reichhaltigen und leckeren Büffet. Der Lindenhof ist ein Teil des Berufsbildungswerkes Bethel; hier werden jungen Menschen mit Epilepsien oder anderen Behinderungen ausgebildet. Von dem Erfolg dieser Arbeit konnten wir uns überzeugen!
Nach diesem beeindruckenden Vormittag ging es zur Dr. Oetker Welt, die in unmittelbarer Nachbarschaft liegt. Mit einem Teilnehmerentgelt erlebten wir eine Produktions- und Werbegeschichte der Lebensmittelindustrie, bzw. der Ernährungswirtschaft. Veranschaulicht in einem 2-stündigen Rundgang wurde der Weg vom Rohstoff bis zur fertigen Ware.
Abschließend schlemmten wir uns durch die köstlichsten Pizzen, Joghurts und Fertigkuchen.
Am Ende waren sich alle einig, das dieser Tagesausflug viele neue Erkenntnisse brachte, aber auch den einen oder anderen anregte, über die Fastfood  Ernährung nachzudenken!

Verfasserin: Ingrid Alps
Fotos: Marlies Brusdeylins

Bethel


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Dr. Oetker, Bielefeld


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Lachendorfer Landfrauen begeben sich auf die Spuren der Jägerschaft Celle

am 10. August 2011

Die Tagesradtour der Lachendorfer LandFrauen führte uns in diesem Jahr zuerst in den Ort Boye, dort in das 70 ha große Teichgebiet des über 300 Jahre alten in ihrem Ursprung belassenen Entenfanggebiets mit eigener Hofstelle und wenig landw. Fläche sowie einem wohl einzigartigen Teehaus aus Fachwerk.

                                      Foto: Edith Niemann




Der Entenfang: Wildenten u. Flugvögel werden auf die besonders angelegten und geschützten Wasserflächen aufmerksam, fallen ein und können mittels spezieller Entenkojen lebend gefangen und verschiedenen Zwecke zugeführt werden. Sachkundig und mit viel Herzblut führte uns Ehrenkreisjägermeister Hans Heinrich Averbeck durch das in privatem Besitz der Familie von Dr. Jobst Barckhausen befindliche und geschütztes Naturschutzgebiet.

Über zwei unbemerkt vergangene Stunden verbrachten wir auf dem besonders von Jägerschaft und der Naturschutzbehörde erstellten Lehrpfad - immer wieder mit dem Fingerzeig eines passionierten Waidmannes auf besondere Schwerpunkte und Sehenswürdigkeiten gerichtet.

Auf grünen Planstraßen aber auch Feldwegen radelten wir anschließend weiter durch den nördlichen Teil des Ortes Scheuen zum ehemaligen Munitionsdepot der Bundeswehr. Dort erwartete uns bereits der stellvertretende Kreisjägermeister Rolf Majerke mit Kaffee und Butterkuchen und hatte große Freude uns zu bewirten! Nach dieser wohlgetanen Stärkung erkundeten wir die High-Tech-Anlagen mit realistischen Schießbedingungen, lernten das einzigartige Schießkino sowie die Roll- und Kippphasenanlage kennen.

Im Freigelände erlebten wir das Tontaubenschießen. Auf dieser neu und großzügig angelegten Außenanlage wurde uns bewusst, dass hier auch wieder mit viel ehrenamtlichem Engagement vorrangig die Jägerschaft und die Hegeringe verantwortlich zeichnen für ein für den Schießsport und die Jagd notwendiges Trainingszentrum, dabei immer wieder den Blick gerichtet auf die erforderliche Verträglichkeit von Schießtraining und Umweltschutz!

Da es bereits spät für uns wurde, reichte die Zeit nicht, um einmal selbst das uns angebotene Schießen zu probieren.






Und nach ca. 55 zurückgelegten Kilometern bei "durchwachsenem" Wetter zu Hause in Lachendorf angekommen, konnten wir feststellen, dass es eine außerordentliche Tour durch einen weiteren Teil unserer Heimat war!

Ingrid Alps


Foto: Edith Niemann
 


 

 

              

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